Ihr sucht aktuelle Informationen zur GLL? Dann schaut doch mal bei Andre Eisen aus Aschaffenburg und seinem Team vom Lasertag News Channel vorbei. Berichte, Videos, Interviews - schnell, neutral und aktuell.
In der aktuellen Videoausgabe wird übrigens unser Stefan von den Randoms interviewt. Anschauen lohnt sich!
LasertagNewsChannel
Euer René
Freitag, 26. Januar 2018
Donnerstag, 25. Januar 2018
GLL2 - Saison 2017/2018 - 2. Spieltag am 21.01.2018 bei Lasertag Frankfurt
Am 21.01.2018 war es endlich soweit. Die GLL-Winterpause
wurde mit Pauken und Trompeten vom Hof gejagt. Lange genug hat sie diesmal ja
auch gedauert. Endlich durfte wieder getaggt, um Sätze gefightet und Bestscores
erreicht werden. Die GLL durfte in Frankfurt am Main die neue Saison einläuten.
Dazu ging es in die untere Arena von Frankfurt-Ost, in der auch schon die GLL3
zu Gast war.
Mittlerweile habe ich auch schon in der Arena spielen und meine
Erfahrungen sammeln dürfen. Ich muss sagen, die kleine Halle ist anspruchsvoll,
schnell und spannend zu spielen. Ein Durchatmen gibt es nicht. Selbst die
langsamsten Spieler schaffen den Recharge-Run bis zur Mittellinie. So schnell
man an der gegnerischen Base ist, so schnell wird man auch wieder
zurückgedrängt.
Aufgeteilt ist die Arena im Prinzip in vier Teile. An der Eingangsseite
ist ein Gang mit einem zentralen, kleinen X an der Mittellinie. Daneben ist
eine Rampe, daneben ein weiterer Gang. Davon, durch Wände mit Öffnungen
abgetrennt, ist ein weiterer Gang vorhanden. Das war es auch schon fast. Die
Hindernisse vor der roten Base stehen etwas dichter als vor der offeneren
grünen Base. Aber die Arena darf man nicht unterschätzen. Die vier zentralen Teile
dürfen keinesfalls separat für sich bespielt werden. Durch Quermarkieren verläuft
das Spiel über die gesamte Halle. Da verliert man schnell Orientierung und Überblick,
wenn man nicht aufpasst und keine ordentlichen Ansagen kommen.
Runde 1
RayTracers : Watchdogs 2 – 80 : 116, 98 : 103 – 0 : 2
Wild Beasts : Kölsche Tägger – 78 : 77, 95:54 – 2 : 0
Shadows 2: Space Sheep – 102:99, 95:94 – 2 : 0
Die Hanauer begannen in Frankfurt, wie sie in Aschaffenburg
geendet hatten. Gleich das Auftaktmatch gegen die RayTracers aus Darmstadt
wurde gewonnen. Das zweite Team der Hanauer Hausmannschaft machte gleich eine
klare Ansage: Wir marschieren hier durch und keiner wird uns aufhalten.
Zumindest hatten die RayTracers nicht genug entgegenzusetzen. Die einzige reine
Damenmannschaft der GLL – tatsächlich spielen sehr viel Damen in übrigen Teams –
begann mit einem knappen Sieg in der ersten Halbzeit gegen die Kölsche Tägger.
In der zweiten Hälfte lief es deutlich besser, so dass der erste Sieg des Tages
in trockenen Tüchern war. Schon schwerer taten sich die Zweiten von den Shadows
gegen Space Sheep, konnten am Ende dennoch zwei Sätze auf der Habenseite
verbuchen.
Runde 2
Kölsche Tägger : Shadows 2 – 86:111, 115:91 – 1 : 1
Space Sheep : RayTracers – 101:97, 70:84 – 1 : 1
Watchdogs 2: Wild Beasts – 110:104, 116:79 – 2 : 0
Noch spannender wurde es in Runde 2. Die Kölschen Tägger trotzten
Shadows 2 einen Satz ab und brachten sich wieder in den Spieltag. Die Aschaffenburger
hätten sicher lieber beide Sätze mit aus der Arena genommen. Auch die Space Sheep
erkämpften sich gegen die Darmstädter einen Satz. Lediglich die zweite
Mannschaft der Watchdogs holte gegen die Hallenkolleginnen aus Hanau im zweiten
Spiel den Sieg.
Runde 3
Space Sheep : Kösche Tägger – 101:95, 84:98 – 1 : 1
Shadows 2 : Watchdogs 2 – 95:112, 96:126 – 0 : 2
RayTracers : WildBeasts – 114:105, 115:84 – 2 : 0
In der dritten Runde ging es gleich mit einem Unentschieden
weiter. Space Sheep und die Kölsche Tägger teilten sich in einer spannenden
Partie einen Punkt. Dagegen räumten die Watchdogs auch die Shadows vom Feld und
blieben weiter auf der Gewinnerstraße. Im letzten Spiel der dritten Runde
punkteten die RayTracers gegen die Wild Beasts und feierten ihren ersten
Tagessieg.
Runde 4
WildBeasts : Shadows 2 – 97:115, 95:120 – 0 : 2
Watchdogs 2 : Space Sheep – 137:96, 125:95 – 2 : 0
Kölsche Tägger : RayTracers – 116:93, 90:100 – 1 : 1
Für die Shadows war der Spieltag ein Auf und Ab. Nach der
Niederlage gegen die Hanauer, holten sie einen ungefährdeten Sieg gegen die
Hanauerinnen und auf ihrer Achterbahnfahrt ging es wieder nach oben. Die
Watchdogs machten ihren vierten Tagessieg gegen die Space Sheep klar. Mit einem
Unentschieden trennten sich im dritten Spiel der Runde 4 die Kölschen Tägger
und Ray Tracers.
Runde 5
Space Sheep : Wild Beasts – 91:93, 103:88 - 1 : 1
RayTracers : Shadows 2 – 109:102, 103:134 - 1 : 1
Kölsche Tägger : Watchdogs 2 – 94:112, 97:122 - 0 : 2
Fast hätte die Space Sheep ihr erstes Match gegen die Wild
Beasts gewonnen. Knapp ging der erste Satz gegen die GLL-erfahrenen Beasts
verloren. Den zweiten Satz konnten sie sich sichern. Unentschieden trennten
sich auch die RayTracers und Shadows 2. Lediglich die Watchdogs 2 marschierten
ungefährdet durch alle 5 Runden und machten ihren 5. Sieg in Serie komplett.
Tabelle des Spieltages
1. Watchdogs 2 – 5-0-0 (G-V-U) – 10 Satzsiege – Score 1179
2. Shadows 2 – 2-1-2 (G-V-U) – 6 Satzsiege – Score 1061
3. RayTracers – 1-1-3 (G-V-U) – 5 Satzsiege – Score 993
4. Wild Beasts – 1-3-1 (G-V-U) – 3 Satzsiege – Score 918
5. Space Sheep – 0-2-3 (G-V-U) – 3 Satzsiege – Score 934
6. Kölsche Tägger – 0-2-3 (G-V-U) – 3 Satzsiege – Score 922
Die Kölschen Tägger erwischten keinen guten Tag in
Frankfurt. Am Ende blieben 3 Unentschieden auf der Habenseite. Eine Differenz
von 12 Scorepunkten fehlte zu den Fünfplatzierten, den Space Sheep. Im
Vergleich zu Aschaffenburg fiel die Leistung der Wild Beasts etwas ab, war die
Aschaffenburger Arena doch einst die Heimat der Wahlhanauerinnen. Die Ray
Tracers freuten sich auf einen Platz auf dem Treppchen und einen guten dritten
Platz. Die zweite Mannschaft der Shadows holte sich an einem spannenden
Spieltag den zweiten Platz. Doch langsam stellt sich die Frage: Wer möchte oder
könnte die Watchdogs 2 auf ihrem Durchmarsch zur Liga 1 stoppen?
Gesamttabelle nach dem 2. Spieltag.
1. Watchdogs 2 – Punkte: 40. Score: 2614 – Wins: 20, Lose: 2
2. Wild Beasts – Punkte: 24. Score: 2077 – Wins: 12, Lose: 10
3. Shadows 2 – Punkte: 22. Score: 2269 – Wins: 11, Lose: 11
4. Kölsche Tägger – Punkte: 19. Score: 2019– Wins: 9, Lose: 12
5. Ray Tracers – Punkte: 16. Score: 2223– Wins: 8, Lose: 14
6. Black Sheep – Punkte: 8. Score: 17787 – Wins: 4, Lose: 18
Black Sheep finden sich langsam in die GLL2 zurecht und
konnten einige Sätze für sich verbuchen. Noch sitzen sie im Tabellenkeller,
doch langsam tut sich ein Silberstreifen am Horizont auf. Die Ray Tracers
lauern ebenfalls am Tabellenende und beobachten von hinten das Feld, um dann
unerwartet zuzuschlagen. Die Kölsche Tägger verteidigen ihren vierten Platz mit
einer leichten Tendenz nach unten. Durch ihren zweiten Platz am zweiten
Spieltag konnten die Shadows Tabellenpositionen gut machen und stehen jetzt auf
Platz 3. Die Wild Beasts verteidigen ihren zweiten Platz. Der Abstand zum
Primus von den Watchdogs ist aber schon gewaltig.
Leider müssen wir uns von Stigmata verabschieden. Das Team
gab bekannt, dass es nicht mehr in der Liga spielen wird. Die Spiele mit Euch
haben Spaß gemacht. Man sieht sich.
Dafür tritt ab Hannover ein alter Bekannter erneut in Liga 2
an …
Als nächstes spielt die erste Liga in Frankfurt. Ich freue
mich schon auf ein spannendes Turnier.
Sonntag, 3. Dezember 2017
1. Qualifikationsturnier für die EM2018 in Helsinki beendet
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Vom 31.07. –
04.082018 findet in Helsinki die erste Lasertag-Europameisterschaft statt. Ich
finde das WAHNSINN, wie sich unser Sport entwickelt. Vor ein paar Jahren sind
wir noch planlos durch die die Arenen gelaufen, haben dann Mannschaften
gegründet, haben die ersten Turniere gespielt, dann die spannende German
Lasertag League – und jetzt die erste Europameisterschaft!
Derzeit werden für die verschiedenen Lasertag-Systeme Qualifikationsturniere
ausgetragen. Am 01.12.2017 geschah dies für das Laserventure-System, in dem ich
auch für die GLL1 spiele.
Bei dem „GermanDraft“, wie sich das Qualifikationsturnier
nennt, wurden Solo, Solo Elimination, Team Elimination und GLL Modus Normal gespielt. 15 Spieler und
Spielerinnen konnten sich qualifizieren:
Palme WatchDogs Hanau
Stefan Randoms
David Shadows
Bibi WatchDogs
Caddy WatchDogs
Sascha MiMiMi
Jasmin Randoms
ACE Kölsche Tägger
Nina Randoms
Jakob Angels
Chris WatchDogs
Chris Shadows
ReTo Kölsche Tägger
Deni Kölsche Tägger
Eike Shadows
Stefan Randoms
David Shadows
Bibi WatchDogs
Caddy WatchDogs
Sascha MiMiMi
Jasmin Randoms
ACE Kölsche Tägger
Nina Randoms
Jakob Angels
Chris WatchDogs
Chris Shadows
ReTo Kölsche Tägger
Deni Kölsche Tägger
Eike Shadows
Am 16.02.2018 ist dann das Turnier, in welchem die besten
deutschen Spieler ermittelt werden. Also diejenigen, die mit nach Helsinki
fahren dürfen. Ich drücke die Daumen und wünsche viel Erfolg – ganz neutral
natürlich Stefan, Dave, Jasmin und Nina von den Randoms (und Jonas, der sich noch
von einer OP erholt und sich auch noch um ein Ticket spielen wird).
Euer René
Samstag, 25. November 2017
GLL3 - Saison 2017/2018 - 2. Spieltag am 19.11.2017 bei Lasertag Frankfurt
Am 19.11.2017 fand der zweite Spieltag der GLL3 in Frankfurt
statt. Erneut trafen sich die fünf Mannschaften aus der dritten Liga, um sich
Punkte für die GLL-Tabelle zu erspielen.
Ich selbst war noch nicht in der Halle – und kann auch nicht
sehr viel über deren Aufbau sagen. Spielverlauf und Statistiken können wie
immer über den Twitch-Channal von Lasertag-Deutschland und der Webseite
Laserliga.de erlangt werden. Auch hat der Lasertag News Channel der GLL über
den Spieltag berichtet.
Darum kommen wir gleich zu den Begegnungen. Es wurden 5
Runden gespielt. Ein Team durfte jeweils aussetzen und zu Atem kommen.
Runde 1
Light Wolves : No Noize – 132 : 82, 110 : 69 – 2 : 0
Black Hunter – Jxi – 71 : 97, 97 : 80 – 1 : 1
Erwartungsgemäß schlagen die Light Wolves No Noize mit 2 :
0. Die Kölner lassen den Aachenern keine Chance und siegen relativ deutlich.
Wesentlich spannender verläuft die Partie zwischen Black Hunter und Jxi. Die
Neu-GLLer aus Duisburg können die erste Hälfte für sich entscheiden,
unterliegen dann aber im zweiten Durchgang.
Runde 2
No Noize : Black Hunter – 75 : 95, 80 : 93 – 0 : 2
Spy : Light Wolves – 105 : 115, 106 : 136 – 0 : 2
Den Aachenern lassen die Black Hunter keine Chance und
fertigen sie mit einem klaren Sieg ab. In ihrem ersten Spiel des Turniertages
muss sich Spy gegen die Light Wolves geschlagen geben.
Runde 3
Black Hunter : Spy – 110 : 113, 118 : 95 – 1 : 1
Jxi : No Noize – 99 : 83, 98 : 78 – 2 : 0
Gegen Black Hunter kann sich Spy aufrappeln und trotzt den
Manchingern ein umkämpftes Unentschieden ab. Jxi lässt No Noize alt aussehen
und nimmt zwei gewonnene Halbzeiten mit aus der Arena.
Runde 4
Spy : Jxi – 129 : 83, 121 : 105 – 2 : 0
Light Wolves : Black Hunter – 87 : 111, 140 : 82 – 1 : 1
Spy drehen in der 4. Runde auf und schlagen Jxi. Den Light
Wolves gelingt gegen Black Hunter nur ein Unentschieden. Das kommt für den ein
oder anderen Stream-Zuschauer auf Twitch „unerwartet“.
Runde 5
Jxi : Light Wolves – 105 : 118, 98 : 120 – 0 :2
No Noize : Spy – 103 : 118, 68 : 124 – 0 :2
Jxi müssen sich in ihrem letzten Spiel den Light Wolves
geschlagen geben. No Noize verlieren auch ihr letztes Spiel gegen Spy und
bleiben an diesem Spieltag punktlos.
Tabelle des Spieltages
1. Light Wolves – 7 Punkte – Score: 960
2. Spy – 5 Punkte – Score: 911
3. Black Hunter – 5 Punkte - Score: 777
4. Jxi – 3 Punkte – Score: 765
5. No Noize – 0 Punkte – Score: 638
- Punkte aus Challonge -
Diesmal lief es gar nicht gut für No Noize aus Aachen.
Sieglos gingen die Aachener aus dem zweiten GLL3-Spieltag und rutschten in der
Gesamttabelle auf den letzten Platz. Auch Jxi hatten in Frankfurt einen schweren
Stand. Nach einem enttäuschenden ersten Spieltag in Aschaffenburg konnten sich
die Black Hunter fangen und krönten ihre Leistung in Hessen mit einem dritten
Platz. Die Manchinger konnten als einzige Mannschaft den Light Wolves einen
Satz abringen. Spy hat Gefallen an der GLL3 gefunden und spielt langsam auch ganz
oben mit. Mit dem zweiten Platz in Frankfurt kletterte das Team auch in der
Gesamttabelle auf Platz 2. Die Light Wolves aus Köln konnten das zweite
GLL3-Turnier ebenfalls für sich entscheiden und verteidigten die Tabellenspitze.
Gesamttabelle nach dem 2. Spieltag:
1. Light Wolves – 10
Punkte – Score: 1904
2. SPY – Landsham – 7 Punkte – Score: 130
3. JXI – 6 Punkte – Score: 1437
4. Black Hunter – 4 Punkte – Score: 1442
5. No Noize – 3 Punkte – Score: 1336
- Punkte von der GLL-Facebook-Seite -
Das war es mit der GLL für 2017. Am 01.12.2017 findet das
erste Ausscheidungsturnier für die Europameisterschaft in Helsinki 2018 statt.
Bis dahin wünsche ich Euch viel Spaß beim Taggen
Euer René
Mittwoch, 15. November 2017
GLL1 - Saison 2017/2018 - 1. Spieltag am 12.11.2017 bei Lasertag Aschaffenburg
Am 12.11.2017 startete endlich auch die GLL1 in
Aschaffenburg. Die Halle hatte sich seit dem Saisonbeginn der GLL3 nicht mehr
geändert. Bei der GLL1 werden im Gegensatz zu den anderen beiden Ligen nach wie
vor beide Halbzeiten gemeinsam gewertet. Jede Markierung generiert einen Punkt,
Punktabzüge durch Markierungen gibt es nicht mehr. Der Strafpunktekatalog wurde
angepasst.
Auf Statistiken möchte ich diesmal verzichten. Auf dem
Twitch-Channel von Lasertag-Deutschland kann man die Spiele noch einmal
erleben. Wer alles ganz genau wissen möchte, kann bei Laserliga sein
Statistiker-Herz höher schlagen lassen.
Runde 1:
Watchdogs : Angels – 219 : 154
Randoms : Sixth Sense – 198 : 181
Shadows : LaserPandas – 243 : 312
Im ersten Spiel durften die Aufsteiger aus Würzburg gegen
den Vizemeister aus Hanau antreten. Mit dem schnellen und kontrollierten Spiel
der Hanauer war das Abwehrbollwerk aus Unterfranken dezent überfordert und so
gewannen die Watchdogs verdient mit 65 Markierungen Abstand.
Wesentlich schwerer taten sich die Randoms mit dem zweiten
Aufsteiger. Gewannen die Favoriten noch klar die erste Halbzeit, gaben Sixth
Sense in der zweiten Hälfte Vollgas und setzten die Würzburger ordentlich unter
Druck. Verdient ging die zweite Hälfte an die Wahlfrankfurter, dennoch reichte
es am Ende für Sixth Sense nicht zum Gesamtsieg.
Mit einem Paukenschlag begannen die Laserpandas aus Hannover
ihr GLL1-Debut. Die Shadows sahen kein Land, als die Niedersachsen permanent
auf sie einstürmten und Markierung nach Markierung setzten. Mit 69 Punkten
Vorsprung meldeten die Pandas ihren Anspruch auf eine Spitzenposition in der
GLL1 an.
Runde 2:
Sixth Sense : Shadows – 184 : 265
Angels : Randoms – 89 : 119
Mimimi : Watchdogs – 231 : 260
Im zweiten Spiel machten die Shadows ordentlich Druck und
schnürten Sixth Sense in beiden Halbzeiten vor deren Basis ein. Diesmal war das
Ergebnis eindeutig. Die Hausherren konnten ihren ersten Sieg in der Saison
verbuchen und meldeten sich eindrucksvoll zurück.
Gegen die Hallenkollegen aus Würzburg igelten sich die
Angels komplett ein. Jeweils zwei Jumper ackerten an den letzten beiden
Hindernissen, Snapper wurden in der Mitte positioniert, um die Angreifer der
Randoms zu blockieren. Doch die alte Lasertag-Weisheit besagt: Wenn Du hinten spielen
willst, musst Du das auch aushalten und hinten bleiben. Das schafften einige
Angels dann doch nicht ganz und ließen sich bei Ausfallversuchen in die Falle locken.
Die Randoms sagten freundlich Danke und nahmen im Derby beide Punkte mit nach
Hause.
Meister gegen Vizemeister in der zweiten Runde. So spannend
sich das anhörte, war das Spiel auch. Mimimi stürmte unentwegt in die
Verteidigungslinien der Watchdogs. Doch war das Angriffsspiel nicht konsequent
genug, um Gewinn daraus zu schlagen. Die Hanauer spielten einen Tick cleverer
und abgebrühter – und standen am Ende als Sieger da.
Runde 3:
Randoms : Mimimi – 241 : 227
Shadows : Angels – 227 : 143
LaserPandas : Sixth Sense – 279 : 187
Auch gegen die Randoms stürmte Mimimi unentwegt nach vorne.
Doch die Würzburger ließen sich nicht überrumpeln und hielten dem Sturmlauf
stand. Nach einer offenen Partie gewannen die Würzburger auch ihr drittes
Spiel.
Nach der Anfangsniederlage wollten sich die Shadows gegen die
übrigen Aufsteiger nach oben absetzen. So drehten sie auch gegen die Angels auf
und brachten sie völlig aus dem Konzept. 83 Punkte Abstand ist schon eine
deutliche Ansage an den Tabellenkeller.
Zu einem offenen Schlagabtausch kam es auch zwischen den
Pandas und Sixth Sense. Die Frankfurter waren den Hannoveranern nicht
gewachsen. Auch dieses Spiel konnten die Pandas deutlich für sich entscheiden.
Runde 4:
Angels : Laserpandas – 117 : 136
Mimimi : Shadows – 259 : 230
Watchdogs : Randoms – 236 : 218
Cleverer stellten es dann die Angels gegen die Pandas an.
Diesmal funktionierte die Abwehrstrategie besser. Zwar verlor man auch das
vierte Spiel, aber deutlich geringer, wie erwartet wurde.
Nach zwei Spielen hatte der deutsche Meister schon zwei
Niederlagen auf dem Konto. Daher warfen die Frankfurter gegen Shadows erneut
alles nach vorne und hofften, diesmal mit ihrem Stil punkten zu können. Das
gelang auch – man kannte die Taktik und Schwachstellen des Gegners und nutzte
diese für sich aus. So erkämpfte sich Mimimi den ersten Sieg der neuen Saison.
Eigentlich sah es für die Randoms ganz gut gegen die
Watchdogs aus. Doch zum Schluss verließen die Würzburger die Kräfte. Die
Hanauer hatten sich in der gegnerischen Hälfte festgebissen und ließen sich nicht
mehr verjagen. Mit einer starken Schlussphase erkämpften sie sich den Sieg
gegen die Würzburger.
Runde 5:
Shadows : Watchdogs – 234 : 250
LaserPandas : Mimimi – 292 : 261
Sixth Sense : Angels – 144 : 131
Knapp ging es zwischen den Shadows und Watchdogs zu. Auch
hier merkte man, dass sich die Kontrahenten schon lange kannten, und sich auf
die Spielweise des jeweils anderen eingestellt hatten. Am Ende hatten die
Watchdogs die Oberhand.
Ein Raunen ging durch die Lobby, als die Laserpandas auch
Mimimi vernaschten. Ist doch eigentlich das vorpushen und Gegner schwindelig
spielen die Stärke der Frankfurter, setzten die Hannoveraner einfach noch eine
Schippe drauf und drehten den Spieß um. Am Ende lagen die Pandas mit 31 Punkten
vorne und ließen sechs verdutzte Frankfurter in der Arena zurück.
Spannend wurde es zwischen Sixth Sense und Angels. Im
Aufsteigerduell traten ebenfalls zwei Gegner an, die sich eine komplette
GLL2-Saison lang studieren konnten. Dementsprechend hielten die Würzburger dagegen.
Am Ende reichte es wieder nicht.
Runde 6:
Mimimi : Sixth Sense – 236 : 202
Watchdogs : Laserpandas – 267 : 235
Randoms : Shadows – 238 : 237
Im Frankfurter Derby hatte Mimimi die Nase vorne. Ihnen
gelang ein ungefährdeter Sieg gegen Sixth Sense.
Nun war es an den Watchdogs dem Durchmarsch der Aufsteiger
Einhalt zu gebieten. Und tatsächlich hatten die Hanauer die passende Antwort auf
den niedersächsischen Sturmlauf parat. Palme und seine Truppe konnten die
Wildkatzen bändigen und bescherten ihnen die erste GLL1-Niederlage.
Knapp, knapper, Randoms gegen Shadows. In der
Unterfrankenpartie lagen die Würzburger zwar fast immer vorne. Sie konnten sich
aber gegen stark aufspielende Aschaffenburger nie absetzen. Am Ende hatten die
Hausherren das Spiel fast gedreht, doch nun hielten die Würzburger mit aller
Macht dagegen. Mit einer einzigen Markierung Vorsprung retteten die Randoms
ihren vierten Sieg über die Ziellinie.
Runde 7:
Laserpandas : Randoms – 263 : 235
Sixth Sense : Watchdogs – 211 : 201
Angels : Mimimi – 150 : 162
Zu Beginn der letzten Runde verputzten die Laserpandas die
Randoms nach Strich und Faden. Nur selten gelang den Würzburgern ein Ausbruch
aus dem ständigen Anrennen. Die Pandas
hatten das Spiel permanent unter Kontrolle und gewannen am Ende verdient.
Eigentlich waren die Verhältnisse zwischen den Watchdogs und
Sixth Sense klar. Die Watchdogs hatten in Aschaffenburg, in einer Halle in der
sie sich schon seit Jahren heimisch fühlen, an diesem Spieltag alles gewonnen.
Die Frankfurter konnten sich lediglich gegen die Würzburger Teams behaupten,
sahen aber ansonsten eher schwach aus. Doch sportliche Ereignisse leben von der
Überraschung und so ging nach der Partie ein Raunen durch die Lobby, als am
Ende Sixth Sense als Sieger dastanden. Da hatten die Frankfurter den Hanauern
kurzer Hand den Turniersieg vermasselt.
Mimimi tat sich am Ende noch einmal richtig schwer gegen die
Angels, die sich völlig zurückgezogen hatten und dort auf die Angriffe der
Frankfurter warteten. Zwar gewann Mimimi ihr letztes Spiel. Zufrieden waren sie
mit dem Spielverlauf aber nicht.
Tabelle
1. LaserPandas – 10 Punkte – Score: 1517
2. Watchdogs – 10 Punkte – Score: 1433
3. Randoms – 8 Punkte – Score: 1259
4. Mimimi – 6 Punkte – Score: 1386
5. Shadows – 4 Punkte – Score: 1436
6. Sixth Sense – 4 Punkte – Score: 1109
7. Angels – 0 Punkte – Score: 784
Erwartungsgemäß landeten die Angels aus Würzburg als dritter
Aufsteiger auf dem letzten Platz. Ihre sehr defensive Taktik ging gegen die
schnellen Teams nicht auf. Die altgedienten GLL1-Mannschaften mussten sich
schon gegen defensiv starke Kontrahenten wie den BTB oder Ghosts etwas
einfallen lassen und konnten deren Strategie kontern. Für die Würzburger wird
das erste GLL1 Jahr sicher ein schweres und entbehrungsreiches werden.
Zwar gelang den Sixth Sense gegen die Watchdogs ein
Achtungserfolg und die Randoms wankten eine Halbzeit lang. Doch auch vor Sixth
Sense steht noch ein langer Weg mit viel Trainingsaufwand, um in der GLL1 mitzuhalten.
Wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech hinzu. Die
Shadows hätten nach dem ersten Spieltag in der Tabelle durchaus etwas höher
stehen können. Doch für die Spitze reicht es nicht für die Mannschaft vom
Untermain.
Enttäuscht von Leistung und Platzierung dürfte auch der
Deutsche Meister aus Frankfurt sein. Zwar spielte Mimimi auch in Aschaffenburg
ihren charakteristischen Stil, mit dem sie die letzte Saison gewonnen hatten.
Doch sind jetzt einige Mannschaften dabei, die dieser Taktik etwas entgegen
setzen können oder sogar noch weiterentwickelt hatten. Mimimi muss eine Schippe
drauflegen, um sich die Tabellenspitze zurückzuerobern.
Von den Pandas wurden den Randoms ihre Grenzen aufgezeigt.
Ansonsten brauchen die Würzburg niemanden zu fürchten. Sie konnten solide
mithalten. Mit dem dritten Platz in Aschaffenburg ist aber weder etwas
gewonnen, noch etwas verloren.
Fast hätten es die Watchdogs geschafft. Ein wenig wurde
davon gesprochen, wer Aschaffenburg gewinnt, wird auch Deutscher Meister. Jetzt
müssen die Hanauer hart arbeiten, damit der Spruch am Ende der Saison zu ihrem
Ungunsten nicht wahr wird.
BAMM! In der letzten Saison war schon allen klar, dass die
Laserpandas nicht in die zweite Liga gehören sondern in das Oberhaus. Nun
stürmten sie mit einem lauten Brüllen an die Tabellenspitze. Mit ihrem
offensiven – manchmal auch etwas aggressiven – Stil fegte das Team aus
Niedersachsen durch den ersten Turniertag. Dabei legten sie eine Offensivstärke
an den Tag, die man vorher vor allem von Mimimi gewohnt war. Doch waren die
Niedersachsen konsequenter, hielten die Verteidigung und machten exzellente
Ansagen. Nun hat die GLL1 einen neuen Player, mit dem sich die übrigen Teams
und Schiedsrichter beschäftigen müssen.
Glückwunsch an die Laserpandas für den Turniersieg – und an
die Watchdogs und Randoms für die Plätze 2 und 3. Mir lag die Halle nicht so,
was man an meinem Score leicht sehen konnte. Ich freue mich schon auf den 2.
Turniertag in Frankfurt um nächsten Jahr.
Bis bald
Euer René
Mittwoch, 8. November 2017
Vorstellung der Teams der German Lasertag League 1
Am 12.11.2017 startet auch für die Teams der GLL1 die neue
Saison. Erste Station wird ebenfalls Lasertag Aschaffenburg sein. Der Spielplan
kann schon auf Challonge gesichtet werden.
In diesem Blogeintrag möchte ich die Teams kurz vorstellen –
sowohl die aktuellen Teams, als auch die Aussteiger aus der letzten Saison:
Beamforce One
Das Team aus Rosenheim erlangte nach einer durchwachsenen
Meisterschaftssaison 2015/2016 durch eine Topplatzierung in der Heimathalle die
Eintrittskarte in die GLL1 – Saison 2016/2017. Doch schon nach wenigen Spieltagen
war klar, dass die Südbayern bei den übrigen Teams nicht mithalten konnten.
Unmut machte sich breit, ein Wechsel zu einem anderen System wurde beschlossen
– und schließlich verließ Beamforce One als erstes Team die GLL1.
Bananas
Auch die Bananas aus Rosenheim verließen die GLL1 vorzeitig
und stiegen nach dem Turnier in Regensburg aus. Trotz einem Abonnement auf den
hinteren Plätzen an den meisten GLL1-Spieltagen traten die Rosenheimer immer
wieder tapfer an und wurden in Hannover für ihre Leistung mit einem
hervorragenden dritten Platz belohnt. In der Saison 2017/2018 trat das Team nicht
mehr an.
Bad Tag Bros
Revolutionierte das dritte Rosenheimer Team 2015 noch die
Lasertag-Szene mit ihrem strategisch klugen Aufbauspiel und dem geschickten
Einsatz von Call-and-Snap-Duos, zählten sie zu Beginn des Ligabetriebs noch zu
den heißesten Anwärtern auf den Deutschen Meistertitel, gelang es immer mehr
Teams sich auf die Spielweise von BTB einzustellen und diese schließlich zu
kontern. Der Verlust der Spitzenposition, fehlendende Sponsoren und lange
Anfahrtswege führten zu Frust und Unmut. Schließlich gelang es dem Team in der
vergangenen Saison nicht mehr an allen Spieltagen teilzunehmen. In der Saison
2017/2018 trat die ehemalige Spitzenmannschaft nicht mehr an.
Ghost
Die Ghosts aus Darmstadt hatten als erste verstanden, wie
man gegen BTB gewinnen kann und hatten mit einer unglaublichen Siegesserie die
Meisterschaftssaison 2015/2016 als Ligaerster beenden können. In der ersten
Ligasaison reichten – nach einem Wechsel der Heimathalle zu einem anderen
System – die Leistungen nicht mehr zu einem dauerhaften Spitzenplatz – und so
verabschiedete sich auch dieses Team nach der Saison 2016/2017 aus der GLL.
Das Ausscheiden dieser Teams hat vielen neuen Mannschaften
Tür und Tor zur ersten Liga geöffnet.
Angels
Die Angels aus Würzburg haben sich in Würzburg zunächst als
Fun-Team unter Freunden gegründet und spielten in den Anfangszeiten regelmäßig
mit den Randoms. Schließlich nahm man an den ersten Stadtmeisterschaften teil
und feierte erste Erfolge. Die erste Saison wurde in der GLL2 absolviert und
mit einem respektablen 3. Platz beendet. In der aktuellen Saison debütieren die
Angels in der GLL1 und rechnen sich einen soliden Tabellenplatz im vorderen
Drittel aus.
Die Angels werden es in der GLL1 nicht leicht haben. Als
dritter Aufsteiger werden schwere Spieltage auf das Würzburger Team zukommen.
Es bleibt abzuwarten, ob starke Einzelspieler eine konstante Mannschaftsleitung
gewährleisten können und ob ihre Mischung aus Runnern und Snappern aufgeht.
Sixth Sense
Sixth Sense aus Frankfurt, vormals Mainz, belegte einen
guten zweiten Platz in der vergangenen Saison. Drohte die Mannschaft nach der
Meisterschaftssaison entzwei zu brechen, bewies das Team in der GLL 2 ihre
Stärke und Zusammenhalt.
Auch Sixth Sense müssen sich auf stürmische Zeiten in der
GLL1 gefasst machen. Ich bin auf das Abschneiden des Teams sehr gespannt.
Laserpandas
Die Laserpandas bewiesen schon in der Meisterschaftssaison
2015/2016, dass man mit ihrem schnellen Spiel rechnen muss. Lediglich die
häufigen Ausfälle verhinderten damals den direkten Einzug in die GLL1. In der
GLL2 räumten sie dann auch erwartungsgemäß so ziemlich alles ab, was es
abzuräumen gab und stiegen verdient als Primus in die GLL1 auf.
Die Laserpandas möchten in ihrer ersten GLL1-Saison ganz
oben mitspielen. Dabei könnten sie sich selbst im Weg stehen, wenn es ihnen
nicht gelingt, in voller Mannschaftsstärke anzutreten.
Shadows
Die Shadows aus Aschaffenburg spielten eine solide Saison,
hielten aber immer wieder gekonnt Abstand zur Spitze der GLL1. Der Abstand zu
den Topmannschaften wurde immer geringer und immer häufiger konnten Spiele
gegen vermeintlich stärkere Teams gewonnen werden. Der Bayerische Meistertitel
2017 könnte dem sympathischen Team vom Untermain für die kommende Saison die
Initialzündung geben.
Die Tabellenmitte dürfte für die Shadows zum Saisonende wieder
ein realistisches Ziel sein. Wenn sie es schaffen, nicht so oft mit dem Schicksal
zu hadern und sich mehr auf ihre Stärken und Selbstvertrauen zu konzentrieren,
können sie es auch ganz nach oben schaffen.
Randoms
Die Randoms aus Würzburg wurden mal als ewige Zweite
betitelt, was schon fast zu einem geflügelten Wort wurde. Nach Abschluss der
letzten Saison als Dritter wäre ein zweiter Platz am Saisonende eine
hervorragende Leistung. Randoms - Nomen est Omen bei der Mannschaft, bei der
man Taktik und Abschneiden nicht unbedingt vorhersagen kann. An guten Tagen
können die Würzburger jeden schlagen, an schlechten aber auch von jedem geschlagen
werden.
Es fällt mir schwer, die Randoms für die kommende Saison
einzuschätzen. Ich drücke die Daumen für einen der vorderen Plätze und freue
mich auf viele interessante und fordernde Spieltage.
Watchdogs
Die Watchdogs aus Hanau schaffen es immer wieder, ganz vorne
mitzuspielen. Mit ihrem Mix aus schnellem Spiel und strategisch und spielerisch
glänzenden Snappern landen sie regelmäßig auf den vorderen Plätzen. Die
Motivation ist groß, die verlorene Meisterschale zurückzuerobern.
Mit den starken Watchdogs2 in der GLL2 haben sie effiziente
Trainingspartner. Wobei sie in Hanau mit den Wildbeasts und Stigmata noch
weitere gute Trainingspartner haben.
Mimimi
Das Urgestein der deutschen Lasertagszene hat in der letzten
Saison nach einem Durchhänger endlich zur alten Größe gefunden und richtig
abgeräumt. Deutscher Meister, Hessenmeister … Als Favoriten starten die
Frankfurter in die neue Saison.
Ich persönlich freue mich auf eine Saison mit vielen tollen
Mannschaften, die Alles geben werden. Und Mitte nächsten Jahres wartet die
Europäische Meisterschaft in Helsinki auf seine Premiere – hoffentlich mit
vielen bekannten Spielern aus der GLL.
Verfolgt Twitch und Challonge zu den Spieltagen, erforscht
die Homepage der GLL nach den aktuellen Statistiken. In unserem Sport tut sich
gerade derart viel, dass es wieder richtig Spaß macht, darüber zu berichten.
Wir lesen uns,
Euer Rene
Dienstag, 24. Oktober 2017
GLL2 - Saison 2017/2018 - 1. Spieltag am 22.10.2017 bei Lasertag Aschaffenburg
Am 22.10.2017 begann die Saison für die GLL2 in Aschaffenburg.
Sieben Mannschaften hatten sich zum Auftaktturnier in der Goldbacher Straße
getroffen. Spieler, Verantwortliche und Zuschauer waren gespannt, wer sich am
Ende durchsetzen würde.
Absteiger aus der 1. Liga gab es nach der Saison 2016/2017 nicht.
Dafür wagten viele Teams den Sprung aus der dritten Liga, um sich mit den
verbleibenden Teams in Liga 2 zu messen.
Mit den Cosmonauten nimmt eine Mannschaft aus Fulda in der
2. Liga teil, die bereits Erfahrung in vielen verschiedenen Turniermodi gesammelt
hat und sich in der GLL beweisen möchte. Trotz der vielen Termine wagte man den
Schritt aus GLL 3 in die 2. Liga.
Die Space Sheep, entstanden aus den Black Sheep, kenne ich
persönlich noch nicht und bin gespannt, wie das Team in der GLL2 abschneidet.
Die Kölsche Tägger haben sich, wie die Light Wolves,
ursprünglich aus dem Most Wanted Targets aus Köln abgespalten. In der GLL3
konnten sie in der letzten Saison viel Erfahrung und ordentlich Punkte sammeln,
um gut gerüstet in die GLL2 zu starten – und um zu zeigen, wer in Kölle die
Nummer 1 ist.
Das zweite Team der Aschaffenburger Shadows wagte ebenfalls
den Schritt in die GLL2. Mit guten Leistungen konnten sie in der GLL
Achtungserfolgte verbuchen. In der GLL 2 dürfte es hart mit den vorderen Plätzen
werden.
Die Ray Tracers sind schon alte Hasen in der GLL. Das Team
aus Darmstadt scheint sich in der GLL2 wohl zu fühlen und wird sicher alles
daransetzen, weiter in dieser Liga bleiben zu können.
Ambitionierter sind da schon die Watchdogs2. Die Hanauer haben
die GLL3 als Ouvertüre für den Durchmarsch zur ersten Liga gesehen. Schauen wir
einmal, ob sie ebenso souverän durch die GLL2 jagen.
Stigmata ist ebenfalls ein Team, das sich sehr wohl in der
GLL2 fühlte. Man wird sehen, ob das Team um die Tickets zu Liga 1 mitspielt.
Hoffnungen auf einen guten Tabellenplatz macht sich auch das
einzige reine Damenteam der GLL. Die Wild Beasts aus Hanau wittern ihre Chance,
an die Türe zur GLL1 zu klopfen.
Runde 1
Stigmata : Kölsche Tägger – 73:73, 92:104 – 0:1
Watchdogs 2 : Space Sheep – 110:55, 100:40 – 2:0
Wild Beasts : Shadows 2 – 98:84, 100:99 – 2:0
Gleich in der ersten Halbzeit gab es das erste und einzige
Unentschieden des Spieltages zwischen Stigmata und den Kölsche Täggern. Nach
der neuen Regel gibt es ja bekanntlich kein Tie-Break mehr, wie in der letzten
Saison. Eine deutliche Dominanz zeigte
Watchdogs 2, die in beiden Halbzeiten mit über 50 Markierungen die Space Sheeps
aus der Halle fegten. Die Wild Beasts fuhren gegen Shadows 2 zwei Punkte ein
und durften sich in der zweiten Halbzeit über einen knappen Sieg freuen.
Runde 2
Space Sheep : Wild Beasts – 69:106, 78:107 – 2:0
Kölsche Tägger : Watchdogs 2 – 90:102, 107:82 – 1:1
RayTracers : Stigmata – 60:95, 96:97 – 0:2
Auch im zweiten Spiel wurden die Space Sheeps von den
Lasertag-Damen aus Hanau vom Himmel geholt. Eine glatte 69 zu 106 und 78 zu 107
Niederlage besiegelte für sie eine dunkeln Tag am Untermain. Die Kölsche Tägger
trotzten den alten Ligakollegen aus der GLL3 ein 1:1 ab. Die Ray Tracers
unterlagen in ihrem ersten Spiel Stigmata. Am Ende fehlte eine winzige
Markierung, um im zweiten Satz zumindest ein Unentschieden zu erreichen.
Runde 3
Watchdogs2 : RayTracers – 128:84, 121:97 – 2:0
Wild Beasts : Kölsche Täggers – 97:74,92:84 – 2:0
Shadows2 : Space Sheep – 87:85, 112:94 – 2:0
Auch gegen die alten GLL2-Hasen aus Darmstadt konnten sich
die Watchdogs 2 klar durchsetzen. Die Wild Beasts holten gegen die Kölsche
Täggers ihren dritten Sieg. Auch Shadows 2 konnten endlich ihr erstes Spiel
gewinnen. Eine unspektakuläre dritte Runde.
Runde 4
Kölsche Tägger : Shadows 2 – 112:67, 109:196 – 2:0
Ray Tracers : Wild Beasts – 93:112, 89:105 – 0:2
Stigmata : Watchdogs 2 – 80:145, 121:114 – 1:1
Die Kölner fassten sich in Runde 4 wieder und schlugen die
Shadows 2 in beiden Sätzen. Während dessen punkteten die Damen aus Hanau gegen
die Ray Tracers erneut. Die beiden Hanauer Teams Stigmata und Watchdogs 2
teilten sich nach einer klaren Halbzeit für die Dogs am Ende noch die Punkte.
Runde 5
Wild Beasts : Stigmata – 89:95, 109:91 – 1:1
Shadows 2 : Ray Tracers – 137:118, 132:113 – 2:0
Space Sheep : Kösche Tägger – 47:11, 77:102 – 1:1
In Runde 5 zeigten die Wild Beasts bei Stigmata Schwäche und
kamen über ein Unentschieden nicht heraus. Shadows 2 schlugen überraschend die
schwachen Ray Tracers. Mit 47 zu 11 gewannen die Space Sheeps ihre erste Halbzeit
in Aschaffenburg. Doch die Kölner entschieden die zweite Halbzeit dann klar für
sich.
Runde 6
Ray Tracers : Space Sheep – 133:86, 138:74 – 2:0
Stigmata : Shadows 2 – 118:85, 118:120 – 1:1
Watchdogs 2 : Wild Beasts – 125:75, 126:78 – 2:0
In Runde 6 konnten die Ray Tracers ihren ersten Sieg gegen
Space Sheep einfahren. Mit Stigmata gegen Shadows endete erneut eine Partie mit
einer Punkteteilung. Im Spitzenspiel setzten sich Watchdogs 2 recht klar gegen
die Wild Beasts durch.
Runde 7
Shadows 2 : Watchdogs 2 – 100:129, 79:153 – 0:2
Space Sheep : Stigmata – 54:128, 94:119 – 0:2
Kölsche Tägger : Ray Tracers – 101:116, 130:93 – 1:1
In der letzten Runde machten die Watchdogs 2 ihren ersten Turniersieg
in der GLL2 perfekt und verwiesen Shadows 2 nach einem klaren Sieg auf den
fünften Platz. Stigmata konnten Space Sheep schlagen und sicherten sich den
dritten Platz. Space Sheep wurde mit nur einem gewonnen Satz letzter. Die
Kölsche Tägger und Ray Tracers trennten sich mit einem Unentschieden, das
keinem von beiden nutzte. Die Kölner landeten auf dem undankbaren 4 Platz, die
Darmstädter wurden vorletzter. Die Wild Beasts hatten ihren Turniersieg am Ende
aus der Hand gegeben und mussten sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben.
Die Tabelle nach dem ersten Spieltag
1. Watchdogs 2 – 20 Punkte - Score: 1435
2. Wild Beasts – 18 Punkte - Score: 1159
3. Stigmata – 17 Punkte - Score: 1227
4. Kölsche Tägger – 13 Punkte - Score: 1097
5. Shadows 2 – 10 Punkte - Score: 1208
6. Ray Tracers – 6 Punkte - Score: 1230
7. Space Sheep – 2 Punkte - Score: 853
8. Cosmonauten – 0 Punkte – Score: 0
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